Kooperatives Verfahren Sonntag-Stein


Ort: Sonntag, Vorarlberg

Laufzeit: 06/2025 – 09/2026

Auftraggeber:in: Gemeinde Sonntag

Beteiligte: Land Vorarlberg, Landesgestaltungsbeirat Vorarlberg, Seilbahnen Sonntag-Stein, Alpenregion Bludenz Tourismus
Planungsteam: Nina Beck, Innauer Matt Architekten, Fink Thurnher Architekten.

In Sonntag-Stein wurde ein kooperatives Planungsverfahren durchgeführt, um die Errichtung eines neuen Beherbergungsbetriebs vorzubereiten. Das Wander- und Skigebiet liegt im Biosphärenpark Großwalsertal, ist von hoher landschaftlicher Qualität geprägt und hat in den vergangenen Jahrzehnten kaum bauliche Entwicklung erfahren. Ziel des kooperativen Planungsverfahrens war es, ein Konzept zu erarbeiten, das die geplanten zusätzlichen Gästebetten behutsam in den Landschaftsraum einbettet und in ein gesamthaftes, zukunftsfähiges Entwicklungskonzept für Sonntag-Stein integriert.

Die inhaltliche Ausarbeitung erfolgte in einem Atelierverfahren mit drei Architekturbüros, deren Konzepte in mehreren Arbeits- und Feedbackschleifen präsentiert, gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt wurden. Eingebunden waren unter anderem die Abteilung für Raumplanung des Landes Vorarlberg, der Landesgestaltungsbeirat, die Seilbahngesellschaft, die Grundstückseigentümer:innen sowie Expert:innen aus der Projektentwicklung. So entstand ein abgestimmtes, wirtschaftlich realisierbares Projekt, das die vorhandenen Qualitäten des Ortes bewahrt und eine sanfte Weiterentwicklung ermöglicht.

Ein wesentlicher Bestandteil des Verfahrens war die aktive Einbindung der Vereine und der Bevölkerung von Sonntag. Eine öffentliche Visionswerkstatt zu Beginn des Prozesses lieferte wertvolle Impulse für die Konzeptentwicklung. Vor Abschluss des Verfahrens wurde der Rahmenplan erneut öffentlich präsentieren, um eine Rückmeldung zur Beteiligung zu geben und weiteres Feedback vor dem Beschluss durch die Gemeindevertretung einzuholen.

Ergebnis ist ein Rahmenplan, der die künftige Entwicklung von Gästebetten, Gastronomie und Seilbahnen aufzeigt und Bebauungsstrukturen, Nutzungen, Gestaltungsgrundsätze sowie nächste Umsetzungsschritte definiert. Damit entsteht eine Grundlage für die sensible Weiterentwicklung dieses besonderen Landschaftsraums.

Ergebnis ist ein Rahmenplan, der die künftige Entwicklung von Gästebetten, Gastronomie und Seilbahnen aufzeigt und Bebauungsstrukturen, Nutzungen, Gestaltungsgrundsätze sowie nächste Umsetzungsschritte definiert. Damit entsteht eine Grundlage für die sensible Weiterentwicklung dieses besonderen Landschaftsraums.

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